DEASHL - 1. Saison


Die Phantoms starteten nervös in die erste Saison der neugegründeten DEASHL, dennoch konnte man sich gegen die HC Flying Devils mit einem 2:1-Sieg nach Overtime durchsetzen. Matchwinner hierbei war Jan Pfeifferling mit seiner Direktabnahme per Schlagschuss von der blauen Linie. Nach anfänglicher Nervosität konnte man sich von Spiel zu Spiel steigern und konnte im Saisonverlauf einige sehr deutliche Siege einfahren. Allerdings hatte die Liga noch mit Schwierigkeiten zu tun, die man mit Sicherheit darauf zurückführen kann, dass es die erste dieser Art war und einige Teams meldeten sich vom Spielbetrieb ab. Dazu gesellten sich bei den Phantoms einige interne Probleme, weshalb man einen Spielertausch mit den Rising Phantoms durchführte. So ging Maximilian Käsmaier zum kleinen Bruder, Reto Haldemann wechselte im Gegenzug zu den Deadlys. Auch der dritte Schweizer im Bunde der Phantoms konnte von Beginn an mit seinem Spielwitz und seiner Spielweise überzeugen. Die Vorrunde der DEASHL schlossen die Phantoms souverän als Erster mit nur zwei Niederlagen ab. So wartete man gespannt auf den Viertelfinalgegner in den Playoffs, der in den Pre-Playoffs ermittelt werden sollte. Als Sieger gingen aus dieser Serie der MetroBulls GRHC hervor, die nun also den Phantoms ein Bein stellen wollten. Allerdings konnten sich die Phantoms in dieser Serie klar mit 3:0 Siegen durchsetzen, auch wenn die Spiele alle sehr knapp waren. Im Halbfinale traf man dann auf den kleinen Bruder. Bereits im Vorfeld dieser mit Spannung erwarteten Serie gab es von einigen Spielern den bekannten Trash-Talk. Die Rising Phantoms hatten sich einiges vorgenommen, und konnten dieses in den Spielen auch umsetzen. Allerdings hatten die Deadlys immer eine Antwort parat und der Goalie der Deadlys, Fynn Willer, rückte in den Mittelpunkt, rettete er doch seinem Team mit spektakulären Paraden einige Gegentore. So konnten die Phantoms auch diese Serie durch einen Sweep gewinnen und sollten im Finale auf die Clowns on Ice treffen. Durch diverse Wechsel und Ausfälle einiger Spieler konnten die Phantoms in der Finalserie nur auf eine Formation zurückgreifen. Mit großer Erwartung ging man in Spiel 1 der Finalserie, doch diese Euphorie konnte leider nicht in zählbares umgemünzt werden, sodass man bereits nach dem ersten Spiel das Heimrecht an die Clowns abgeben musste. Nachdem man auch das zweite Spiel verlor, stand man schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Jedoch wirkte sich dies in Spiel 3 nicht negativ aus, sodass man überzeugend den ersten Sieg in der Serie einfahren konnte. Spiel 4 war dann eines, wie es die DEASHL noch nicht gesehen hatte. Bestimmt durch Lags musste das Spiel nach dem ersten Drittel beim Stand von 3:0 für COI abgebrochen werden. Die Teams einigten sich schnell auf eine Fortführung, doch im Endeffekt verloren die Phantoms dieses Spiel mit 6:3 am Ende dann recht deutlich. Zu Spiel 5 hatte man die Taktik ein wenig geändert, was auch zu Erfolg führen sollte, denn überzeugend wie in bisher keinem Spiel der Serie agierten die Phantoms, was am Ende zum zweiten Sieg der Serie reichen sollte. Leider konnte man aber in Spiel 6 diese Taktik nicht weiter fortführen, weshalb man recht schnell erkennen musste, dass Spiel 6 und damit auch die Finalserie an Clowns gehen sollte. Somit besiegten die Clowns on Ice die Deadly Phantoms in der Finalserie mit 4:2 Siegen und dürfen sich zurecht der erste Champion der DEASHL.