Saisonabschluss NHL 12


Mit NHL12 gingen die Phantoms in ihre zweite Saison, wenn man es jedoch genau betrachtet in ihre erste komplette, hatte sich der Großteil des Kaders doch erst im Laufe von NHL11 gefunden. Doch auch zu NHL12 konnte man mit Christoph Reinhart und Christoph Jordi zwei Neuzugänge begrüßen, die von Anfang an mit Leistung überzeugen konnten. Allerdings verließ mit Andreas Reimann einer der Gründungsväter aus privaten Gründen nicht nur das Team, sondern sagte dem Spiel komplett ab. Zudem konnte man nur noch sehr bedingt auf Marko Zahn und Jan Pfeifferling zurückgreifen. Doch hat man trotzdem einen sehr aktiven Kader, sodass dem regelmäßigen Spielen nichts im Wege stand. Ziel war es natürlich nach der NHL11 Saison sich nun endgültig in den Top100 der Welt zu etablieren. Doch dieses Vorhaben gestaltete sich zunächst wesentlich schwieriger als erwartet. Man tat sich sehr mit der Umstellung auf NHL12 schwer und hatte zudem noch einige Abstimmungsprobleme in der Spielweise. So erreichte man im Oktober 2011 gar nur ein Pro-Finish. Besonders ärgerlich, da man in diesem Monat die Playoffs gewann, jedoch trotzdem nur ein silberner Pokal in der Vitrine stand. Doch von diesem Moment an, angetrieben von dieser Enttäuschung, zeigten die Phantoms ihr wahres Gesicht und man konnte sich konstant in die Top100 spielen und auch im Overall-Ranking Platz für Platz gutmachen.


DEASHL- Deutsche EA Sports Hockey League


Gleichzeitig neben dem alltäglichen EASHL-Geschehen wirkte man auch an der ersten DEASHL-Saison mit, einer Liga nur für deutschsprachige Teams. Neben einigen unbekannten und neugegründeten Teams waren auch diverse bekannte und namenhafte Teams dabei, wie "The United Knights", den "Sinister Otters" oder auch den "Icy Demons", nur um einige zu nennen. Auch hier begann man am ersten Spieltag, der Anfang Oktober stattfand, sehr nervös und konnte sich gegen die "HC Flying Devils" zu einem 2:1-Sieg nach Overtime mühen. Matchwinner hierbei Jan Pfeifferling mit seiner Direktabnahme per Schlagschuss von der blauen Linie. Doch parallel zum Geschehen in der EASHL konnte man sich auch hier von Spiel zu Spiel steigern und konnte im Saisonverlauf einige sehr deutliche Siege einfahren. Allerdings hatte die Liga noch mit Schwierigkeiten zu tun, die man mit Sicherheit darauf zurückführen konnte, dass es die erste dieser Art war und einige Teams meldeten sich vom Spielbetrieb ab. Dazu gesellten sich bei den Phantoms einige interne Probleme, weshalb man einen Spielertausch mit den Rising Phantoms durchführte. So ging Maximilian Käsmaier zum kleinen Bruder, Reto Haldemann wechselte im Gegenzug zu den Deadlys. Auch der dritte Schweizer im Bunde der Phantoms konnte von Beginn an mit seinem Spielwitz und seiner Spielweise überzeugen, wodurch Recht schnell der Wunsch aufkam, dass er ab sofort fest bei den Phamtoms spielen sollte. Auch der Spieler hatte diesen Wunsch, und so konnten die Phantoms einen weiteren neuen Spieler präsentieren. Die Vorrunde der DEASHL schlossen die Phantoms souverän als Erster mit nur zwei Niederlagen ab. So wartete man gespannt auf den Viertelfinalgegner in den Playoffs, der in den Pre-Playoffs ermittelt werden sollte. Als Sieger gingen aus dieser Serie die „MetroBulls GRHC“ hervor, die nun also den Phantoms ein Bein stellen wollten. Allerdings konnten sich die Phantoms in dieser Serie klar mit 3:0 Siegen durchsetzen, auch wenn die Spiele alle sehr knapp waren. Im Halbfinale stoß man dann auf den kleinen Bruder. Bereits im Vorfeld dieser mit Spannung erwarteten Serie gab es von einigen Spielern den bekannten Trash-Talk. Die Rising Phantoms hatten sich einiges vorgenommen, und konnten dieses in den Spielen auch umsetzen. Allerdings hatten die Deadlys immer eine Antwort parat und der Goalie der Deadlys, Fynn Willer, rückte in den Mittelpunkt, rettete er doch seinem Team mit spektakulären Paraden einige Gegentore. So konnten die Phantoms auch diese Serie durch einen Sweep gewinnen und sollten im Finale auf die „Clowns on Ice“ treffen. Durch diverse Wechsel und Ausfälle einiger Spieler konnten die Phantoms nur auf eine Formation zurückgreifen. Leider konnte diese nicht so überzeugen wie zuvor, und die „Clowns on Ice“ konnten ihre Taktik voll ausspielen, weshalb die Phantoms letztendlich verdient die Serie mit 4:2 verloren. Doch durften die Phantoms sich durch diese Niederlage nicht entmutigen lassen, stand doch das nächste Highlight der Saison direkt vor der Tür.


EHL – European Hockey League


Dieses Highlight war die erstmalige Teilnahme an der European Hockey League. Hier konnten die Phantoms auf den kompletten Spielerpool zurückgreifen. Als Neuzugang konnten die Phantoms dabei Daniel Jurka präsentieren, der vom amtierenden EHL-Meister „The United Knights“ zu den Phantoms kam. Auch traf man mit den Rising Phantoms die Absprache, dass einige Spieler dieser für die Deadlys zum Einsatz kommen könnten, sollte Bedarf bestehen. Die EHL ist eine reine 6on6-Liga, in der sich die besten europäischen Teams messen. Da man zum ersten Mal teilnahm und noch nicht genau wusste, was einen erwartet, gab es zunächst keine offizielle Zielsetzung, außer dass man zunächst Erfahrung sammeln wollte. Allerdings wollte man natürlich möglichst gut mitspielen und im besten Falle die Playoffs erreichen. Nach einer spannenden Vorrunde und sehr vielen engen Spielen, in denen man fast immer auf Augenhöhe agierte, konnte man sich letzten Endes als 6. in der Gruppe für die Playoffs qualifizieren. In diesen traf man auf das Team „Sunny Side“, welches man bereits aus der Vorrunde kannte. Die ersten drei Spiele verlor man denkbar knapp jeweils mit 2:1, zweimal davon in Overtime. Nun lag man also bereits 3:0 in der Serie zurück, doch die Phantoms wollten sich so nicht aus dem Turnier verabschieden. Nachdem in den ersten drei Spielen vor allem die Verteidiger und teils überragende Goalies im Vordergrund standen, so änderte sich dies in Spiel vier völlig. Mit 8:8 ging es in die Overtime, in der die Phantoms dieses Mal das glücklichere Ende für sich hatten. Mit 9:8 gewann man also Spiel vier, das fünfte Spiel der Serie sollte unmittelbar folgen. Dieses verlief dann nicht mehr ganz so torreich, musste allerdings auch in der Verlängerung entschieden werden. Unglücklich kann man den Gegentreffer bezeichnen, den man in der Overtime kassierte und sich somit aus dem Turnier verabschiedete. Trotzdem war man stolz auf das Erreichte und freut sich bereits auf eine weitere Teilnahme in NHL13.


EASHL Drittplatzierte


Die Erfahrung die man in der EHL sammelte konnte man fortan auch im alltäglichen EASHL-Spielbetrieb umsetzen. So sollte der Monat Mai als der Erfolgreichste in die Geschichte der Phantoms eingehen. Mit einer überragenden Bilanz von 170 Siegen zu 24 Niederlagen konnte man nach einer zwischenzeitlichen Siegesserie von 39 Siegen in Folge am Ende des Monats Platz 12 der Elite Division erreichen. In den anstehenden Playoffs wollte man folglich auch erfolgreich sein und den Titel holen. Nach vier souveränen Spielen, in denen man zu keinem Zeitpunkt eine Niederlage zu befürchten hatte, war auch dieses Ziel erreicht. Nachdem aber neun der elf vor den Phantoms platzierten Teams die Playoffs nicht gewinnen konnten, stand zum ersten Mal in der Geschichte eines rein deutschsprachigen Teams der Pokal für den dritten Platz der EASHL in der Vereinsvitrine.

 

Ausblick


Mit diesem Erfolg beendet man offiziell eine sehr erfolgreiche NHL12 Saison, für die man sich nochmals bei allen beteiligten Akteuren bedanken möchte. Aktuell spielen auch die Spieler der Phantoms Prospects bei den Deadlys, damit alle Spieler sich untereinander ein wenig besser kennen lernen können. Zudem werden einige mögliche Neuzugänge getestet. Ab Erscheinen von NHL13 werden die Deadly Phantoms dann wieder voll angreifen. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Sommerpause.