Deadly Phantoms

Nach dem Gewinn der Elite Playoffs starteten die Deadly Phantoms mit sehr viel Euphorie in die Februar-Saison. Diese Euphorie konnte man auch direkt in einen sehr gelungen Saisonstart umwandeln.
Von Anfang an konnte man sich in den Top 100 der Elite Division festsetzen, sodass man berechtigte Hoffnung haben konnte, die Saison auch dort zu beenden. Allerdings wurde diese Hoffnung von einer Schwächeperiode kurz vor dem Ende der Regular Season jäh beendet. Auf einmal wollte den Phantoms nichts wirkliches mehr gelingen, sodass man den Traum schon aufgegeben hatte.
Doch als sich der Mannschaftsrat unter der Führung des Kapitäns Stefan Mieth zusammensetzte, erkannte man, dass man wieder “versuchen muss, mehr Spaß am Spiel zu haben”, wie uns Ersatzkapitän Sören Lüttich in einer kurzen Stellungnahme verriet. In der Theorie klang das recht einfach- doch wie sah es in der Praxis aus?
Man war gespannt auf die folgenden Spiele- und tatsächlich war wieder ein anderer Schwung im Spiel der Phantoms zu sehen. Mit dieser Spielweise gelang es sogar, sich wieder kurzfristig in die Top 100 vorzukämpfen, an denen man letztendlich doch scheiterte.
“Natürlich ist das jetzt ein wenig enttäuschend”, gab ein zerknirschter Chris Robidas zu “aber jetzt gilt es eben den Schalter umzulegen und alle Kraft in die Playoffspiele zu investieren”.
So waren also schon wieder die Playoffs erreicht, in denen man aber auf Marko Zahn verzichten musste, doch in Maximilian Käsmaier einen hervorragenden Ersatz fand. Recht einfach fand man den Weg in das Playoff-Halbfinale, wo jedoch erneut verletzungsbedingt umgestellt werden musste. Jan Pfeifferling hatte an einer Außenbanddehnung zu leiden und so musste man umstellen. Man merkte direkt, dass der Rhythmus ein wenig gestört war und man verlor letzten Endes verdient mit 3:1.
“Ja was soll ich sagen? Natürlich war es komisch, so plötzlich nach Jays (Jan Pfeifferling; Anm. d. Red.) Ausfall zu spielen, aber insgesamt muss man sagen, dass uns einfach der entscheidende Zug zum Tor gefehlt hat” erkannte Fynn Willer.
So schafften es die Deadly Phantoms also nicht, den Erfolg aus der Vorsaison zu wiederholen. Aber wenn man dieser Sache etwas gutes abgewinnen kann, dann das, dass man nun wieder voller Motivation startet, um sich am Ende wieder als Champion krönen zu können.

 

Rising Phantoms
Nach einer erwartet schlechten Leistung im Januar und dem vorzeitigen Ausscheiden in den Play-Offs, konnte das Team der Rising Phantoms sich im Februar erheblich steigern.


Der Abgang einiger Spieler führte dazu, dass sich neue, zum Teil bessere
Spielerkombinationen fanden. Die effektivste Sturmreihe in diesem Monat
bestand aus dem Left Wing Mark Reizig, dem Center Christoph Reinhart
und Right Wing Sascha Houben, welcher sich als Topscorer im Team fest
etabliert hat. Die Defense bildete sich um die mittlerweile feste Größe
Chris Jordi in der rechten Verteidigung und dem Allrounder Peter John Lee, der sowohl linker Verteidiger spielte als auch ab und an auf den linken Flügel auswich.

 

Das Team konnte sich fast den ganzen Monat in der Elite-Liga festsetzen
und sogar kurzfristig die Top 300 erreichen. Voller Hoffnung ging es dann in die Play-Offs, in denen man sich nach 2 erfolgreichen Partien ins Halbfinale spielen konnte. In der dritten Partie besiegten sich die Rising Phantoms dann, aufgrund unverständlicher Nervosität, gegen einen zweitklassigen Gegner selbst und verloren dementsprechend 5:1.

 

Trotz allem ist das erreichen des Pokals für das Elite Finish der bisher größte Erfolg des Teams und es kann in Zukunft mehr erwartet werden. Ein überragender Sascha Houben und ein Christoph Reinhart als Center mit Torinstinkt, sowie ein Chris Jordi mit exzellenter Übersicht in der Verteidigung, könnten den Grundstein für weitere Erfolge legen.

 

Auch der Rest der Mannschaft zeigte eine solide Leistung, ohne allerdings
große Akzente setzen zu können. Peter John Lee der zwar solide Leistungen zeigte,aber immer wieder durch unnötige Strafzeiten auffiel wurde vom Mannschaftsarztder Rising Phantoms behandelt. Ihm wurde eine sogenannte L2-Finger-Ortheseangebracht, die zukünftig für weniger Strafzeiten sorgen soll. Sein Kommentar zu dieser Maßnahme: "Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, dann tut es gar nicht mehr so weh!"