Again and again and again

 

Die abgelaufene Juli Saison war die mit Abstand bisher inaktivste bei den Deadly Phantoms. In insgesamt 60 Spielen konnte man 31 Siege einfahren, dem gegenüber standen 24 Niederlagen sowie 5 Niederlagen nach Verlängerung. Trotzdem erreichte man mit Platz 231 der Elite Division einen respektablen Platz und ging nun also in die Playoffs, um die Titelserie fortzusetzen.

Allerdings sollte sich dieses Vorhaben als schwierig erweisen, waren doch sowohl Marko Zahn als auch Maximilian Käsmaier nicht verfügbar. Der Abwehrchef Sören Lüttich übernahm die vakante Center Position und überließ so Andreas Reimann und Jan Pfeifferling die Arbeit in der Defensive. Skepsis machte sich bei den Fans der Phantoms breit, waren diese beiden doch bisher nur sehr wenig eingespielt und hatten zusammen bisher keine Glanzleistungen absolviert. “Vielleicht ist es genau die Art Herausforderung, die beide brauchen” sagte ein trotz allem sehr zuversichtlicher Kapitän Stefan Mieth.

Im ersten Spiel traf man auf die Atlantic Beer Chuggers, einem unbekannten Gegner, den man aber trotzdem nicht unterschätzen wollte. So agierte die Defensive mit dem erneut starken Fynn Willer im Tor sehr sicher und im Sturm merkte man, dass auch Sören Lüttich offensives Talent besitzt und teils wunderbare Kombinationen mit Chris Becker und Stefan Mieth auf das Eis brachte. Konzentriert von der ersten Minute an fuhr man einen ungefärdeten 7:1-Sieg heraus, bei dem zwar Stefan Mieth mit 5 Toren und 2 Assists herausstach, jedoch von der erneut kompakten Teamleistung überboten wurde.

Das Viertelfinalspiel folgte gegen Handsomit, einen ebenfalls kaum bekannten Gegner. Zwar agierten die Phantoms auch hier konzentriert, jedoch traf man im Abschluss nicht immer die beste Wahl. Ende des zweiten Drittels stand es 1:1 - ein Ergebnis, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Als dann der Gegner auch noch mit 2:1 in Führung ging, machte sich noch mehr Verwunderung breit. Allerdings stachelte dies die Phantoms noch mal ein wenig mehr an und folglich schaffte man durch Chris Becker den Ausgleich und nur kurze Zeit später traf Sören Lüttich nach einem schönen Break ins Schwarze. Von diese Spiellaune getragen, ließ man nichts mehr anbrennen und erneut Sören Lüttich war es dann, der den 4:2-Endstand herstellte.

Folglich stand das Halbfinale an- und hier wartete die bisher vermeintlich leichteste Aufgabe, denn der Gegner hieß Spedeshow, den man bisher stets geschlagen hatte. Viele Phantoms-Fans freuten sich bereits auf das Finale, jedoch fand Sören Lüttich mahnende Worte: “Auch wenn wir diesen Gegner bisher stets geschlagen haben, so ist in den Playoffs doch alles möglich. Allerdings werden wir wieder unser engagiertes und couragiertes Spiel an den Tag legen, um unseren Fans ein erneutes Finale zu ermöglichen.”
Was die Phantoms dann in diesem Spiel auf das Eis brachten, war nicht mit Worten zu beschreiben. Immer wieder sah man wunderschöne Kombinationen und die neuformierte Sturmreihe setzte einen Höhepunkt nach dem anderen. So bezwang man den Gegner sehr deutlich mit 9:3, Stefan Mieth und Chris Becker trugen sich jeweils 4-mal in die Torschützenliste ein.

“Jungs macht´s noch einmal” oder “Wir sind stolz auf unser Team” konnten die Phantoms Spieler auf vielen Plakaten lesen, als sie das Eis zum Finalspiel betraten. Fanunterstützung war also erneut zu genüge vorhanden, doch wie würde man sich in der immer noch leicht ungewohnten Formation gegen den bekannten Gegner Arctica Ice Armageddon schlagen? Die Antwort lieferten die Phantoms auf dem Eis- und wie!! Konzentriert ging man zu Werke und die beiden Verteidiger Andreas Reimann und Jan Pfeifferling konnten immer wieder mit ihren schnellen und genauen Aufbaupässen glänzen. So geschah es dann, dass man zum Ende des zweiten Drittels 3:0 in Front lag. Alle drei Tore resultierten aus Breaks der Stürmer, die hervorragend von ihren Verteidigern in Szene gesetzt wurden. Man konnte sich also nun schon fast sicher sein, den vierten Titel in Folge zu erringen, jedoch musste man kurz nach Start des letzten Drittels den schnellen Gegentreffer schlucken, was AIA dazu anspornte, jetzt alles auf Offensive zu legen. Allerdings stand Fynn Willer wie eine Mauer und konnte sämtliche Versuche der Gegner eliminieren. Als dann Sören Lüttich nach einem Konter traf, war auch der Wille von AIA gebrochen. Zwar trafen diese noch zum 2:4 und 13 Sekunden vor Schluss zum 3:4, dem Erfolg der Phantoms konnte dies jedoch kein Abbruch tun. Erneut hatte man in den Playoffs das ganze Können gezeigt und ist erneut zu Recht Champion. Ein überglücklicher Stefan Mieth sagte:” Also dass wir das geschafft haben ist schon Wahnsinn, aber auch das ist nur wieder Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich gewesen. Allerdings werden wir hiermit unsere NHL11 Saison offiziell beenden und die restliche Zeit zum Testen nutzen. Ab September greifen wir dann wieder voll an mit NHL 12!”

 

 

 

Folgend die Statisteken für den Monat Juli: 

Name Spiele Tore Assists Punkte PpS
Chris Becker 25 25 23 48 1,92
Sören Lüttich 47 35 62 97 2,06
Marko Zahn 20 27 24 51 2,55
Stefan Mieth 45 67 75 142 3,15
Fabian Zwar 17 13 16 29 1,71
Jan Pfeifferling 17 3 13 16 0,94
Maximilian Käsamaier 35 39 40 79 2,26
Andreas Reimann 35 4 24 28 0,80