3peat

 

Die Deadly Phantoms starteten im Juni sehr durchwachsen in die Saison. Das Erreichen der Top 100 wurde schon abgehakt, da drehte das Team in der letzten Woche der regulären Saison nochmals auf, wodurch man tatsächlich noch Platz 75 in der Elite Division erreichen konnte. Bei 57 Siegen in der Saison gab es 25 Niederlagen sowie eine Niederlage nach Verlängerung. Man wollte diesen Schwung nutzen, um erneut in den Playoffs erfolgreich zu sein. Jedoch musste man diese ohne den Kapitän Stefan Mieth sowie Verteidiger Andreas Reimann bestreiten. Stefan Mieth erlitt am letzten Spieltag der regulären Saison durch einen unsauberen Bandencheck eine Gehirnerschütterung. Andreas Reimann verletzte sich, als er bei dem Versuch einen Schuss zu blocken, den Puck unglücklich auf die Ferse bekam und auch so für die Playoffs nicht zur Verfügung stand.

“Das ist natürlich verdammt schade, dass ich wegen meiner Verletzung jetzt in der schönsten Zeit des Eishockey, den Playoffs; nicht mitspielen kann, aber ich glaube an mein Team. Ich weiß, dass die anderen auch stark genug sind, um den Titel zu holen!”, sagte Stefan Mieth in einem kurzen Statement.

Im ersten Playoffspiel traf man auf alte bekannte- der HT LAKEUS war der Gegner, auf den man auch schon im Meisterschaftsmonat Januar traf. Auf dem linken Flügel agierte Maximilian Käsmaier statt Stefan Mieth, in der Verteidigung machte Jan Pfeifferling alle Spiele neben Sören Lüttich. Die Phantoms waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, und konnten so schnell durch Chris Robidas und Marko Zahn 2:0 in Führung gehen. Jedoch gelang dem HT LAKEUS noch im ersten Drittel der 2:1-Anschlusstreffer. Folglich agierten die Phantoms nervös, waren nicht mehr so sicher in ihren Kombination und bauten den Gegner dadurch auf. Doch Fynn Willer im Tor wusste einige gute Chancen des Gegner zu vereiteln. Dank dieser Leistung war es Maximilian Käsmaier möglich, kurz vor Ende des Spiels eine Verwirrung vor dem gegnerischen Tor in ein Tor umzumünzen und so das vorentscheidende 3:1 zu erzielen. Bis zum Ende des Spiels passierte darauffolgend nicht mehr viel, sodass die Phantoms in Runde 2 einziehen konnten.

In eben jener zweiten Runde traf man auf “The Brothers”, die kaum bekannt waren. Jedoch wusste man, dass das Spiel des gegnerischen Teams sich ausschließlich auf die beiden Starspieler auf den Flügeln konzentrierte. Dadurch wusste die Verteidigung um Jan Pfeifferling und Sören Lüttich diese beiden Spieler nahezu unwirksam zu machen. Und kam doch etwas Richtung Tor, dann war es Fynn Willer, der erneut eine solide Leistung abrief. So konnten die Phantoms mit einer konzentrierten Leistung recht einfach durch einen 5:1- Erfolg in das Halbfinale vorstoßen.

Der Gegner im Halbfinale waren “The Warriors anno 1987”, die jedoch in der bisherigen Saison nicht zu überzeugen wussten. Umso erstaunlicher war der Halbfinaleinzug der Truppe. Allerdings waren die Phantoms nach anfänglichen Schwierigkeiten im Verlaufe der Playoffs immer besser in Schwung gekommen. Eine geschlossene Teamleistung aus einer erneut sicheren Defense machten einen souveränen 7:2-Sieg möglich, bei dem Chris Robidas mit 4 Toren und 2 Assists herausragte. Angesprochen auf diese Situation meinte der Matchwinner: “Es ist vollkommen egal ob ich nun 1,2 oder 4 Tore schieße. Solange das Team nicht als Einheit spielt, kann man nicht gewinnen. Aber wir haben in dieser Mannschaft einen so unglaublichen Teamgeist, dass wir sogar die Ausfälle von Stefan und Andi kompensieren können.”

Der Playoffrun der Phantoms führte also erneut ins Finale. Man wollte unbedingt die dritte Meisterschaft in Serie einfahren. Der Überraschungsgegner hieß “In den Knick”, der bereits vor dem Finale den Phantoms gratulieren wollte, jedoch Marko Zahn abwinkte: “Verfrühte Glückwünsche nehmen wir nicht an, das bringt Unglück. Außerdem ist kein Spiel gewonnen, bevor es gespielt wurde. Natürlich sind wir Favorit wenn wir konzentriert spielen. Jeder von uns glaubt daran.”
Und den Worten ließen die Phantoms Taten folgen, mit 8:3 überrannte man den Gegner förmlich, dominierte nach Belieben. Am Ende hatte man es also erneut geschafft, war auch ohne den Kapitän Stefan Mieth erfolgreich. Glücklich nahm Ersatzkapitän Sören Lüttich den Pokal entgegen. Und auch meisterlich feiern können die Phantoms, denn bis Redaktionschluss war das Ende der Meisterfeier nicht abzusehen.

Nachfolgend findet ihr die Spielerstatistiken für den Monat Juni.

Name Spiele Tore Vorlagen Punkte PpS
Chris Robidas 28 40 43 83 2,96
Sören Lüttich 70 40 83 123 1,76
Marko Zahn 35 45 63 108 3,09
Stefan Mieth 61 98 93 181 2,97
Jan Pfeifferling 38 7 29 36 0,95
Maximilian Käsmaier 50 79 78 157 3,14
Fynn Willer 8 9 15 24 3,00
Andreas Reiman 40 16 30 46 1,15

Nachfolgend die Torhüterstatistiken für den Monat Juni. 

Name Spiele Siege GAA Save % SO
Fynn Willer 50 36 1,92 .880 3