DPH make it a Double

Die reguläre Saison der Deadly Phantoms verlief im März ruhig, sodass man insgesamt nur 89 Spiele bestritt, wobei sich Sören Lüttich mit 73 absolvierten Partien als Dauerbrenner herauskristallisierte. So beendete man die Saison auf einem trotz allem immer noch respektablen Platz 168. So kam das, was nach jeder Saison kommt die Playoffs.

In der ersten Runde hatte man es mit VancoubourghChocoVanille zu tun, die man bereits aus einigen Spielen kannte. Doch das Team startete nervös in die Partie und geriet mit 0:1 in Rückstand. Doch recht schnell fand das Team zurück und Maximilian Käsmaier, der auf der Center Position spielte, nuzte eine Verwirrung im Slot vor dem Tor um den 1:1 Ausgleich zu erzielen. Doch auch das brachte kein Selbstvertrauen, sodass man auch im zweiten Drittel zunächst in Rückstand geriet. Doch erneut Maximilian Käsmaier fand prompt die Antwort und glich erneut aus. Das dritte Drittel war dann von Defensivtaktiken beider Mannschaften geprägt, sodass es in die Overtime ging. Dort ging alles ganz schnell. Chris Robidas schnappte sich vom Bully weg die Scheibe und lief über rechts in das Angriffsdrittel, um den entscheidenden Pass in die Mitte zu spielen, der jedoch von dem Schlittschuh eines Verteidigers ins eigene Tor abgefälscht wurde.

In der zweiten Partie hatte man es nun mit “WhatHo” zu tun, und das mit personellen Veränderungen. “Ich hatte im ersten Spiel einfach nicht meine Form, weshalb jetzt Fynn spielt. Außerdem ist der Wechsel zwischen Marko Zahn und Maxi schon vorher besprochen worden”, sagte Stefan Mieth zu dieser Maßnahme. Nach erneut nervösem Beginn erarbeiteten die Phantoms sich ein Chancenplus und wurden durch Chris Robidas mit dem 1:0 belohnt. Diese Führung hielt bis in den letzten Spielabschnitt, als sich Sören Lüttich sehenswert auf links durchtankt und in die Mitte zum freistehenden Marko Zahn passt, der keine Mühe hat einzunetzen. In den letzten Minuten fielen die Gäste nur noch mit Undiszipliniertheiten auf, was die Phantoms nutzten, um die Uhr runter laufen zu lassen.

Halbfinale also, mit erneuten Umstellungen. Stefan Mieth rückte wieder in die Mannschaft, ebenso Maximilian Käsmaier, der diesmal jedoch Chris Robidas auf dem rechten Flügel ersetzte. Und erneut zeigte dieser eine bärenstarke Leistung und führte das Team fast im Alleingang mit 5 Toren sowie 3 Vorlagen ins Finale. “ Ja gut, ich hab zwar jetzt getroffen was der Schläger her gegeben hat, aber ohne die anderen Jungs wäre das auch nicht möglich gewesen” sagte er und verschwand in der Kabine.

Denn zum Finalspiel reisten die Phantoms in ihrer Stamm-Formation mit Marko Zahn, Stefan Mieth, Chris Robidas sowie Sören Lüttich und Jan Pfeifferling, der sich in den bisherigen Playoffs stets mit Andy Reyman abgewechselt hatte. Die “Eoilers” waren der Gegner, und die Phantome starteten erneut nervös und gerieten erneut mit 0:1 in Rückstand. Doch so wollte sich das Team nicht verabschieden, und so war es Chris Robidas der den 1:1-Ausgleich besorgte. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Gäste zunächst das Glück auf ihrer Seite hatten , denn diese gingen mit einem harmlosen Distanzschuss mit 2:1 in Führung. Allerdings rückte Marko Zahn wenig später das Spiel mit einem sehenswerten Drehschuss wieder in die richtige Richtung. So ging es wie bereits im Januar im Finale in die Overtime. Doch dort wurde das Spiel rasch entschieden, denn als die Gäste in Unterzahl waren, nutzte Marko Zahn den sich ihm bietenden Raum und schoss die Phantoms zum zweiten Titel der Vereinsgeschichte. Der Jubel war grenzenlos, die Mannschaft lag sich in den Armen und ein sehr stolzer Stefan Mieth nahm den Pokal entgegen. “Ich glaub es nicht, ´jetzt sind wir schon zum zweiten mal Meister. Die Spiele waren sicherlich keine technischen Highlights, aber wenn uns die Playoffs eines gezeigt haben ,dann das, dass wir in egal welcher Besetzung immer noch über unseren Kampfgeist in die Partie kommen können. Ganz großen Dank auch an Maxi und Fynn, die sich ohne meckern auf die Tribüne gesetzt haben. Jungs, beim nächsten mal seid ihr öfter dran.” sagte er augenzwinkernd und fuhr freudestrahlend zu seinem Team zurück.

 

 

Nachfolgend findet ihr die Spielerstatistiken für den Monat März.

Name Spiele Tore Vorlagen Punkte PpS
Chris Robidas 46 67 74 141 3,07
Sören Lüttich 73 53 69 122 1,67
Marko Zahn 25 26 53 79 3,16
Stefan Mieth 60 102 74 176 2,93
Jan Pfeifferling 44 5 26 31 0,70
Maximilian Käsmaier    57 75 82 157 2,75
Fynn Willer 31 38 38 76 2,45
Andy Reyman 39 3 14 17 0,44