FYNN-omenal

Nachdem die EASHL Mitte Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen konnte, merkte man bei allen Mitgliedern der Phantoms große Motivation und Spielfreude. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen wieder, denn schnell fand man sich unter den TOP 30 der Elite Liga wieder. Dies konnte zwar nicht ganz gehalten werden, aber trotzdem erreichte man mit einer Bilanz von 35-9-2 und Platz 92 das beste Saisonergebnis der Vereinsgeschichte. Außerdem etablierte sich Fynn Willer als neue Nummer Eins und wurde zu einem sicheren Rückhalt. So ging es nun wieder in die Zeit, auf die sich jeder Spieler am meisten freut- die Playoffs.

Das erste Spiel absolvierte man gegen Suomen Epaonniset. Auf der Center Position agierte Maximilian Käsmaier statt Marko Zahn, da dessen Frau zu dieser Zeit ein Kind erwartete. Doch das dies kein Verlust war, zeigte “Maxi”, indem er mit zwei Toren im ersten Drittel zum Matchwinner avancierte. Beide Tore wurden glänzend von Chris Becker aufgelegt, der sich sichtlich zufrieden zeigte: “Endlich mal sind die Pässe auch da angekommen, wo sie hin sollten.” Zudem zeigte Fynn Willer bei seinem ersten Playoff-Auftritt eine solide Leistung, sodass man am Ende einen knappen, aber sehr verdienten 2:1-Erfolg einfahren konnte.

Zum zweiten Spiel war es dann doch Marko Zahn, der auf der Center Position agierte. Dies geschah aber alles in Absprache mit Maximilian Käsmaier. Der Gegner war dieses mal NHLKO´s Finest, einem eher unbekannten Gegner. Jedoch wirkten alle Spieler der Phantoms hochkonzentriert, was sich in einer soliden Defensivleistung um einen erneut starken Fynn Willer zeigte. Doch auch im Sturm zeigte man sich wirkungsvoll. Marko Zahn gewinnt das Bully, legt quer und Stefan Mieth markiert das 1:0. Ähnlich war es beim zweiten Tor Mitte des zweiten Drittels. Chris Becker schnappt sich den umkämpften Puck vom Bullypunkt, legt wieder quer und wieder ist es Stefan Mieth, der problemlos einnetzen kann. So ging es mit einer 2:0-Führung in das letzte Drittel, in dem der Gegner dann seine taktische Vorgabe vernachlässigte, um ein Tor zu erzielen. Jedoch wussten die Phantoms dies zu ihrem Vorteil zu nutzen und so gewann man nach weiteren 3 Toren von Stefan Mieth sowie einem Treffer von Marko Zahn souverän mit 6:0. Im zweiten Playoffspiel seiner Karriere also direkt der erste Shut-Out für Fynn Willer.

Zum dritten Spiel rotierte man erneut im Sturm. Stefan Mieth machte auf dem linken Flügel Platz für Maximilian Käsmaier. So trug im Halbfinale Sören Lüttich das “C” auf der Brust. Gegen einen guten Gegner starteten die Phantoms allerdings verhalten, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Doch in der ersten Überzahl-Situation machte Marko Zahn nach einem Abpraller das wichtige 1:0. Doch auch der EC Stanglpass hatte seine Chancen, doch Fynn Willer stand sicher wie eine Mauer und legte mit teilweise spektakulären Paraden den Grundstein für den Finaleinzug der Phantoms. Denn Maximilian Käsmaier machte das 2:0 Anfang des dritten Drittels und kurz vor Ende sorgte Jan Pfeifferling mit einem spektakulären Schlagschuss nach Pass von Sören Lüttich mit dem 3:0 für die Entscheidung.

Marko Zahn: Vom Kreissaal in die Geschichtsbücher

So durfte man also zum vierten mal in der Vereinsgeschichte Finalluft schnuppern. Allerdings ohne Chris Becker, der im Finale Platz machte für Maximilian Käsmaier auf dem rechten Flügel. “Na klar fänd ich es schöner, auch im Finale zu spielen, aber jeder im Team hat es verdient. Und so ist es nun mal, dass dann alle Stürmer 3 Spiele absolviert haben. Ich werde alles von der Bank aus geben, um die Jungs zu unterstützen.”
Jesters420 hieß der etwas überraschende Finalgegner. Denn diese hatten in der bisherigen Saison nicht glänzen können, hatten sich aber anscheinend perfekt auf den Höhepunkt Playoffs konzentriert und vorbereitet. Doch die Phantoms wollten ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Konzentriert baute man das Spiel aus einer sicheren Defense heraus auf, und konnte bereits im ersten Drittel durch zwei Tore des frisch gebackenen Vaters Marko Zahn eine sichere Führung herausschießen. Im zweiten Drittel war es dann Maximilian Käsmaier, der wegen Stockschlags eine Zwei-Minuten-Strafe bekam. Doch wer nun den Anschlusstreffer erwartete, hatte sich gewaltig getäuscht. Ein beflügelter Marko Zahn schoss in diesen zwei Minuten 3 Treffer und bereitete zudem sehr sehenswert ein weiteres durch Stefan Mieth vor. Statt einem möglichen 2:1 stand es nun also 6:0, was sowohl Spieler als auch Fans der Phantoms glücklich machte, da man nun nur noch mit einer weiterhin konzentrierten Leistung den Sieg perfekt machen konnte. Doch den Phantoms war die Spielfreude nicht mehr zu nehmen, und so schoss man einen bis zum Ende vielleicht etwas hoch ausgefallenen 13:1-Sieg heraus, beim dem Marko Zahn mit insgesamt 9 Treffern und 3 Assists überragte. “Ovechtrick, Ovechtrick” schallte es von den Fans auf den Tribünen. Zum dritten mal also durfte Stefan Mieth den Meisterpokal in Empfang nehmen, der ihn jedoch demonstrativ direkt an Fynn Willer weitergab. Angesprochen auf diese Situation sagte der Kapitän: “ Was Fynn in den Playoffs geleistet hat ist wirklich unglaublich. Ich mein nur zwei Gegentore in vier Spielen bei insgesamt 73 abgewehrten Schüssen ist eine Leistung, die man so nicht von jedem erwarten kann. Er hat den Grundstein für diesen Erfolg gelegt, weshalb ich es nur für richtig empfand, ihm als zweites den Pokal zu übergeben.” “Natürlich freut es mich, dass ich meinen Teil zu dem Sieg beitragen konnte, denn ich war auch ganz ordentlich aufgeregt. Aber ich muss auch ein ganz dickes Lob an Jan und Sören weitergeben, denn die beiden haben kaum gefährliches auf das Tor zugelassen.”, sagte der Meister-Goalie. Und gerade in dem Moment, als er weiter reden wollte, kam Chris Becker aus dem Hintergrund und schüttete ein volles Bierglas über Fynn Willers Kopf, sodass nun die Feierlichkeiten beginnen konnten, welche bis jetzt noch kein Ende gefunden haben.

 

 

Nachfolgend findet ihr die Spielerstatistiken für den Monat Mai.

 

Name Spiele Tore Vorlagen Punkte PpS
Chris Robidas 22 38 18 56 2,55
Sören Lüttich 34 23 22 45 1,32
Marko Zahn 22 16 37 53 2,41
Stefan Mieth 36 59 58 117 3,25
Jan Pfeifferling 19 3 14 17 0,89
Maximilian Käsmaier    38 44 51 95 2,50
Fynn Willer 14 13 17 30 2,14
Andy Reyman 17 0 7 7 0,41