Die Phantoms in Berlin

Die NHL zu Gast in Berlin. Nachdem bekannt wurde, dass die NHL in diesem Jahr nach Berlin kommen würde, entstand die Idee, sich mit anderen Spielern der Phantoms dort zu treffen. Gesagt, getan. Muckel kümmerte sich um die Tickets und das Warten auf den Tag X begann. 

Am Freitag, den 07. Oktober ging es für Andi und mich auf die erste Etappe Richtung Berlin. Unser Ziel: Bad Wildungen. Dort wollten wir uns mit Sören und Jan (mit denen wir schon gemeinsam die Gamescom unsicher gemacht haben) treffen und am nächsten Tag zusammen mit dem Zug die Fahrt Richtung Berlin antreten. Nach knapp 3 Stunden Autofahrt hatten wir unser erstes Ziel erreicht. Sören zeigte direkt sein Talent darin, wie gut er Pizzen in den Ofen schmeißen konnte und es wurde erstmal ausgiebig gefuttert. Danach gab es noch ne Runde NHL, ehe wir uns für ein paar Stündchen aufs Ohr hauten. Am nächsten Morgen ging es früh los. Ne knappe Stunde Fahrt bis zum Bahnhof Kassel stand uns noch bevor. Doch zuerst wurde der örtliche Supermarkt aufgesucht.  Flüssignahrung für die Fahrt stand auf dem Einkaufszettel. Nach erfolgreicher Mission im Supermarkt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. 

Dort angekommen nahmen wir uns die Zeit für ein Frühstück. Während wir bei der Nahrungsaufnahme waren, gingen wir nochmal kurz den Fahrplan durch. Abfahrt um 10 Uhr, Ankunft in Berlin 16 Uhr.  Da wir uns um 16 Uhr am Berliner Ostbahnhof mit den Jungs von Rising treffen wollten, musste alles reibungslos laufen. Doch die Deutsche Bahn wollte es anders. Unser erster Zug hatte gleich 45 Minuten Verspätung.  Andi besorgte direkt einen neuen Fahrplan am Ticketautomaten. Neue Ankunftszeit 17 Uhr - natürlich wieder vorausgesetzt, dass es keine Verspätungen geben wird. Die Zweifel waren groß doch diesmal hatten wir Glück. Punkt 17 Uhr fuhr unser Zug am Berliner Ostbahnhof ein. Dort trafen wir dann auf Muckel, Mark, Heiko und Marko von den Rising Phantoms. Da wir noch im Hotel einchecken mussten, machten wir mit den Jungs aus, dass wir uns um 19 Uhr vor der Arena treffen würden. Nun hieß es ab zum Hotel und auf zur Arena. Da niemand den Weg zum Hotel wußte, wollten wir ein Taxi nehmen. Für 4 Leute konnte das ja nicht so teuer sein. Doch da Sören sein Fläschchen noch nicht ausgetrunken hatte, weigerte sich der gute Mann uns zu fahren. Er war dennoch so freundlich uns den Weg zu erklären. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hotel. Nach knapp 20 Minuten Fußweg hatten wir unser Ziel erreicht. Im Hotel trafen wir Chris, der bereits den Check-In für uns übernommen hatte. Es ging kurz aufs Zimmer um das Gepäck zu verstauen und um mal kurz ins Bad zu hüpfen. Nun hieß es nur noch: Phantomstrikots an und auf zur Arena. Wir waren schon spät dran und die Jungs von Rising warteten schon sehnsüchtig auf uns. An der Arena angekommen wurden erstmal ein paar Gruppenfotos gemacht. 9 Phantoms-Mitglieder hatten zu diesem tollen Ereignis zusammen gefunden.

In der Arena versorgten wir uns mit Getränken und es ging ab auf die Tribüne. Kurz darauf betraten die Teams das Eis. Die LA Kings trugen Aufwärmtrikots der Berliner Eisbären. Wahrscheinlich wollte man so die über 14.000 Zuschauer auf ihre Seite bringen. Doch das sollte nicht gelingen. 80% der Zuschauer standen hinter den Buffalo Sabres. Christian Ehrhoff und Thomas Vanek Sprechchöre hallten immer wieder durch die Arena. Das erste Drittel war nicht sehr ereignisreich und endete torlos. Highlight war keine Aktion auf dem Eis sondern der Riese im New York Rangers Trikot der auf der Tribüne neben mir stand. Die Leute die hinter ihm standen haben mit Sicherheit einige gute Szenen verpasst. Im zweiten Drittel fielen dann auch Tore und es gab ordentlich was zu jubeln. Die Stimmung war spitze und es ging mehrmals die Laola-Welle durch die O2-World. Auch im Schlussabschnitt war es ein tolles Spiel. Das Highlight war ganz klar das zweite Tor von Anze Kopitar. Am Ende gewannen die Sabres mit 4:2 und nach dem Spiel stimmten die Spieler der Sabres die Welle mit den Fans an.

Nach dem Ende des Spiels sollte der Abend für uns aber noch nicht enden. Nachdem wir kurz das Hotel der Rising-Truppe unsicher gemacht haben suchten wir eine Kneipe in der Nähe unserer Hotels auf. In gemütlicher Runde mit einigen Bieren lernten wir uns alle untereinander besser kennen und diskutierten natürlich auch über das was uns alle miteinander verbindet. Das spielen der NHL-Serie. Die Zeit verging wie im Flug und so verabschiedeten sich Heiko (der sichtlich zu viel getrunken hatte) und Mark als erstes. Auch Jan merkte man mittlerweile die Mischung aus wenig Schlaf und Alkohol an so das er mit Andi Richtung Hotel aufbrach. Kurz darauf verabschiedeten sich auch Marko und Muckel so das Sören, Chris und ich die letzten verbliebenen der Runde waren. Doch auch für uns sollte die Nacht nicht ewig dauern und wir machten uns auf den Weg Richtung Hotel. Am Hotel angekommen haute ich mich direkt ins Bett. Es war halb 5 und um 8 Uhr sollte der Wecker wieder klingeln und die Heimreise starten. Alle taten sich schwer am nächsten morgen aus den Federn zu kommen. Ne kurze Dusche zum wach werden und ab ging es wieder zum Bahnhof. Dort wurde sich schnell mit belegten Brötchen und Getränken eingedeckt und ab ging es Richtung Heimat. Im Gegensatz zur Hinfahrt sollte nun alles ohne große Verspätungen klappen. 

Das Wochenende war Spitze. Die Leute waren alle top. Das Spiel ebenfalls. Ein rundum gelungenes erstes Phantoms-Treffen. Wir hatten alle viel Spaß und die Stimmung untereinander war auch richtig gut. Ich hoffe das es nicht das letzte Treffen dieser Art war und das man sich bald wieder sieht um gemeinsam einen drauf zu machen.